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Deutsche Welle Glaubenssachen

Deutsche Welle Glaubenssachen

"Die Welt erkannte Ihn nicht"

Veröffentlichung:25.12.2025

Das Audio verbindet theologische Reflexion, biblische Überlieferung und kulturelle Bezüge zu einem dichten Deutungstext über Hoffnung, Erlösung und Weihnachten. Ausgangspunkt ist der Song Paul McCartney „Hope of Deliverance“, der als moderne Stimme einer Sehnsucht nach Befreiung aus Dunkelheit dient. Diese Sehnsucht wird mit zentralen biblischen Texten verknüpft, etwa aus dem Buch Buch Jesaja, dem Lukasevangelium und dem Johannesevangelium. Zugleich werden philosophische Gedanken von Hannah Arendt zur Natalität sowie literarische Deutungen etwa von Jack Miles aufgenommen. Das Medium entfaltet dabei die Spannung zwischen der weihnachtlichen Botschaft von Licht und Erlösung und der erfahrbaren Realität von Leid, Krieg und Orientierungslosigkeit in der Gegenwart. Es zeichnet einen großen Erzählbogen von der Schöpfung über die Krisen der Menschheit bis hin zur Menschwerdung Gottes und stellt die Frage, ob und wie diese Hoffnung heute noch tragfähig ist.

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Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium vielfältige didaktische und methodische Zugänge. Es eignet sich besonders für die Sekundarstufe, da es sowohl existenzielle Fragen als auch komplexe theologische Deutungen anspricht. Lernende können zunächst über den Song von Paul McCartney einen lebensweltlichen Zugang finden, indem sie eigene Erfahrungen von Hoffnung und Angst reflektieren. Anschließend kann eine arbeitsteilige Erschließung der biblischen Texte erfolgen, wobei einzelne Gruppen zentrale Motive wie Licht und Finsternis, Geburt und Erlösung oder Angst und Vertrauen herausarbeiten. Methodisch bietet sich ein Vergleich zwischen biblischer Hoffnung und gegenwärtigen Krisenerfahrungen an, etwa durch Diskussionsrunden oder Schreibaufgaben aus der Perspektive der erwähnten Nachbarin. Die Einbindung philosophischer Impulse von Hannah Arendt eröffnet zudem einen fächerübergreifenden Zugang, etwa im Dialog mit Ethik oder Philosophie. Kreative Methoden wie das Verfassen eigener Gebete, Lieder oder moderner „Prophetentexte“ können die Auseinandersetzung vertiefen. Ebenso kann Musik didaktisch genutzt werden, indem Ausschnitte aus Oratorien oder modernen Songs gehört und interpretiert werden. Ziel ist es, Lernende nicht nur kognitiv, sondern auch emotional und existenziell anzusprechen und ihnen Raum zu geben, eigene Positionen zur Frage nach Hoffnung, Gott und Zukunft zu entwickeln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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